1. Warum Herbst und Winter für ältere Menschen besonders riskant sind
Stürze gehören zu den häufigsten Gesundheitsrisiken im Alter. In keiner anderen Jahreszeit ist das Sturzrisiko so hoch wie im Herbst und Winter. Dabei passieren zahlreiche Stürze außerhalb der eigenen Wohnung: beim täglichen Spaziergang, bei der Runde mit dem Hund oder auf dem Weg zum Einkaufen. Besonders heikel wird es, wenn zusätzlich eine volle Einkaufstasche geschleppt werden muss.
Die Ursachen für Stürze im Herbst und Winter sind vielfältig: feuchtes Laub auf Gehwegen, früh einsetzende Dunkelheit und somit schlechte Sicht sowie Schnee und Glatteis auf Straßen, Stufen und Hauseingängen. Oft ist eine rutschige Stelle erst zu erkennen, wenn es bereits zu spät ist.
Im Alpenraum ist die Gefahr noch größer. Gerade in höheren Lagen – etwa in Tirol, Vorarlberg und Salzburg oder im Süden Bayerns – beginnt der Winter früher, dauert länger und bringt häufiger Schnee und vereiste Wege mit sich. Für ältere Personen, die dort leben, ist eine gute Sturzprophylaxe deshalb besonders wichtig.
2. Bewegung bleibt auch im Winter wichtig
Die naheliegende Reaktion vieler Senior:innen auf Glatteis und Schnee ist, einfach zu Hause zu bleiben. Doch genau das kann auf Dauer mehr schaden als nutzen. Wer sich wenig bewegt, verliert schneller an Muskelkraft, Gleichgewicht und Trittsicherheit. Körper und Geist bauen schneller ab, wodurch das Risiko steigt, im Alter zu stürzen. Es entsteht eine klassische Abwärtsspirale.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hält Senior:innen dagegen rüstig und gesund. Sie stärkt den Kreislauf, fördert gerade in der dunklen Jahreszeit die Stimmung und erhält soziale Kontakte. Die beiläufige Unterhaltung mit Nachbarn und Bekannten über die wichtigsten Neuigkeiten im Dorf ist ebenso wichtig. Das Ziel ist also nicht, auf Spaziergänge zu verzichten, sondern sich möglichst sicher zu bewegen.
Dabei helfen die richtige Vorbereitung und ein paar einfache Gewohnheiten. Auch technische Hilfsmittel wie eine Notrufuhr können dazu beitragen, denn sie geben älteren Menschen und ihren Angehörigen ein spürbar höheres Sicherheitsgefühl und damit oft erst den Mut, auch im Winter regelmäßig hinauszugehen und am Leben aktiv teilzunehmen.
3. 6 Tipps für einen sturzfreien Winter
Mit diesen Maßnahmen können ältere Personen Stürze im Winter wirksam vermeiden – und Angehörige können sie gezielt dabei unterstützen.
3.1 Gutes Schuhwerk wählen
Welche Schuhe verhindern Stürze bei älteren Menschen? Ideal sind rutschfeste Winterstiefel mit tiefem, grobem Profil und weicher Gummisohle, die auch bei Kälte griffig bleibt. Wichtig sind außerdem ein flacher, breiter Absatz, guter Halt am Knöchel und ein Verschluss, der sich leicht öffnen und schließen lässt – etwa mit Klettverschluss.
3.2 Hilfsmittel nutzen
Schuhspikes oder Gleitschutz-Krallen lassen sich einfach über die Schuhe ziehen und geben auf Eis und festgetretenem Schnee spürbar mehr Halt. Ein Gehstock mit Eisspitze oder ein Rollator sorgt für zusätzliche Stabilität. Lassen Sie Hilfsmittel am besten im Fachhandel anpassen.
3.3 Gang anpassen: Mach es wie der Pinguin
Auf glatten Flächen hilft ein Blick ins Tierreich: Pinguine gehen mit kleinen Schritten, leicht nach vorne geneigtem Oberkörper und setzen den ganzen Fuß flach auf. So bleibt der Körperschwerpunkt über den Füßen, und das Risiko, auszurutschen, sinkt deutlich. Nehmen Sie sich Zeit – Eile ist auf Glatteis der größte Feind.
3.4 Hände frei halten
Hände in den Jackentaschen oder volle Einkaufstaschen in beiden Händen machen es unmöglich, sich im Ernstfall abzufangen oder festzuhalten. Besser ist ein Rucksack oder ein Einkaufstrolley. Und: Handschuhe tragen, damit die Hände warm und einsatzbereit bleiben.
3.5 Hauseingang, Wege und Treppen freihalten
Viele Winterstürze passieren direkt vor der eigenen Haustür. Halten Sie Eingang, Wege und Außentreppen schnee- und eisfrei und streuen Sie regelmäßig. Tipp für Angehörige: Streusalz oder Splitt rechtzeitig bestellen, bevor der erste Frost kommt, und klären, wer bei Schneefall die Schneeräumung übernimmt.
3.6 Für gute Sicht sorgen
In der dunklen Jahreszeit sind Unebenheiten und Eisflecken schwer zu erkennen. Eine kleine Taschenlampe oder Stirnlampe leuchtet den Weg aus und lässt beide Hände frei. Bewegungsmelder am Hauseingang und Reflektoren an der Kleidung sorgen zusätzlich dafür, dass Sie selbst gut gesehen werden.
4. Wenn es doch passiert: schnelle Hilfe mit der anela Notrufuhr
Trotz aller Vorsicht lässt sich nicht jeder Sturz verhindern. Dann zählt vor allem eines: dass rasch Hilfe kommt. Wer bei Kälte länger am Boden liegt, riskiert neben der eigentlichen Verletzung auch eine Unterkühlung oder noch schwerwiegendere Folgen.
Klassische Hausnotrufsysteme stoßen hier an ihre Grenzen, denn sie funktionieren meist nur in der eigenen Wohnung. Winterstürze passieren aber häufig unterwegs – auf dem Gehsteig, im Park oder auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt. Genau hier spielen mobile Notrufsysteme ihre Stärken aus.
Die Notrufuhr von anela wird wie eine normale Armbanduhr getragen und begleitet Sie überallhin:
• Automatische Sturzerkennung: Die Uhr erkennt einen Sturz und startet nach 30 Sekunden ohne Entwarnung automatisch den Notruf.
• SOS-Taste: Ein langer Druck auf die Taste löst jederzeit manuell einen Notruf aus.
• Anrufkette an Angehörige: Bis zu sechs hinterlegte Notfallkontakte werden nacheinander angerufen.
• GPS-Ortung im Notfall: Der Standort wird übermittelt, damit Helfende Sie schnell finden.
• Telefonfunktion: Über Lautsprecher und Mikrofon können Sie direkt mit Ihren Angehörigen sprechen.
Durch die integrierte SIM-Karte funktioniert die Uhr ohne Smartphone und ohne WLAN – beim Spaziergang ebenso wie beim Einkaufen oder auf Reisen.
Fazit: Im Winter und Herbst sicher in Bewegung bleiben
Stürzen im Alter vorbeugen heißt nicht, im Winter zu Hause zu bleiben. Mit gutem Schuhwerk, passenden Hilfsmitteln, angepasstem Gang und freien Wegen lässt sich das Sturzrisiko im Herbst und Winter deutlich senken. Die anela Notrufuhr gibt zusätzlich die Gewissheit, dass im Ernstfall schnell Hilfe kommt. So bleiben ältere Menschen auch in der kalten Jahreszeit aktiv an der frischen Luft – und damit länger gesund und vital.
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